Forza Horizon 3
Hinterm Lenkrad der teuersten Sportwagen unter Missachtung jeglicher Geschwindigkeitsbeschränkungen über öffentliche Straßen brettern: Forza Horizon 3 ist nicht unbedingt pädagogisch wertvoll und kein Lernprogramm für den Führerschein. Aber Spaß macht der Fun-Racer für Xbox One und Windows 10 definitiv.
Beschreibung
Der mittlerweile dritte Teil von Microsofts Open-World-Racer verlegt die Raserei nach Australien. Open World heißt: Es gibt keine Levels oder abgegrenzten Strecken, ganz Down Under stellt die Kulisse für heiße Racing-Action. Und das nicht nur auf den Straßen, sondern auch Offroad, abseits asphaltierter Flächen.
Als Story-Gerüst für Forza Horizon 3 dient einmal mehr das fiktive Horizon-Festival, bei dem sich die besten Fahrer der Welt messen. Unzählige Renn-Events wollen absolviert werden. Mit den virtuellen Preisgeldern kauft man sich neue Autos, um in neuen Rennklassen mitmischen zu können.
Das Fahrverhalten der Autos trifft genau den Sweetspot zwischen Realismus und Fun. Die Grafik ist wirklich sehenswert. Australien bietet landschaftlich ein Maximum an Abwechslung. Küstenstraßen mit sensationeller Aussicht sind genauso dabei wie schnurgerade Pisten durch die Wüste oder verschlungene Pfade durch den australischen Dschungel.
Mit optionalen kostenpflichtigen Zusatzpaketen („DLCs“) lassen sich noch mehr Szenarien freischalten: Blizzard Mountain verlegt die Racing-Action in eine gebirgige Winterlandschaft und Hot Wheels macht aus dem ernsten Racer sowas wie eine lebensgroße Variante einer Carrera-Bahn mit physikalisch unmöglichen Strecken mit Loopings etc.
Aber schon mit dem Standardgame können Racing-Fans schier endlosen Spaß haben, so viele Rennen und optionale Aufgaben stecken im Spiel. So gilt es unter anderem in alten Schuppen vergessene Oldtimer zu finden, in der Landschaft versteckte Schilder zu suchen und zahlreiche Extrafähigkeiten freizuschalten.