Pudel
Größe:
Gewicht:
zusätzliche Informationen zum Körperbau:
Schulterhöhe: 24 bis 60 cm (je nach Rassen-Variante)
Pflegebedarf:
Farbe:
Land Haltung/Eignung:
Fell/Federn/Schuppenkleid:
Kinderfreundlich:
Stadt Haltung/Eignung:
Details zu dieser Rasse
Pudel zählen nicht nur zu den ältesten Hunderassen, sondern auch zu den intelligentesten. Unter ihrer berühmten Lockenpracht steckt ein cleveres Köpfchen. Es sind lebendige, treue Hunde, die ausgesprochen loyal sind und sich aufgrund ihrer Freundlichkeit sehr gut als Familienhund eignen.
Charakter & Besonderheiten
In den letzten Jahren sind Pudel ein wenig aus der Mode gekommen, galten sie doch als Lieblingshunde älterer Damen. Auch ihre etwas eigenartigen Frisuren trugen nicht grade zur Verbesserung ihres Images bei. Dennoch: der Pudel ist und bleibt ein „Klassiker“ unter den Hunderassen – und zwar zu Recht. Vier Pudelarten sind anerkannt, sie unterscheiden sie sich lediglich durch ihre Größe: Der größte ist der Königs- oder Großpudel, der Kleinpudel ist mittelgroß, ihm folgt der Zwergpudel und dann der kleinste, der Toypudel, der in den 1990er Jahren hinzukam. Pudel sind perfekte Spielkameraden für Kinder, auch Hunde-Anfänger kommen gut mit ihm zurecht. Pudel sind sehr intelligent, unkompliziert, verschmust und fast immer gut gelaunt. Kurzum: ideale Familienhunde.
Haltung & Pflege
Man kann Pudel gut in der Wohnung halten, auch wenn sie sich über ein Haus mit Garten freuen. Und das Beste: Teppiche, Möbel und Kleidungsstücke bleiben haarlos! Denn Pudel haaren nicht, sondern müssen alle 6 bis 8 Wochen geschoren werden. Dadurch sind sie auch für Allergiker geeignet. Wie die Schur erfolgt und der Hund danach aussieht, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Pudel sind bewegungsfreudig, aber keine „Leistungssportler“. Dennoch sollten „seine Menschen“ genug Zeit aufbringen, sich mit ihm zu beschäftigen. Die meisten Tiere haben keinen starken Jagdtrieb, aber sie apportieren für ihr Leben gerne. Außerdem lieben sie das Wasser und bewähren sich – je nach Größe – auch in Hundesportarten wie Agility. Pudel sind nicht streitlustig und gehen Auseinandersetzungen mit anderen Hunden meist aus dem Weg. Ob im Auto, in der Stadt oder in freier Natur, sie sind nicht ängstlich, sondern überall gern mit dabei.
Ursprung & Geschichte
Die Ursprünge dieser Rasse sind nicht gesichert. Es wird angenommen, dass sie sehr alt ist und die Vorfahren unserer Pudel bereits vor 2000 Jahren im alten Rom und in Persien lebten. Pudel waren ursprünglich Jagdhunde, die besonders zur Jagd auf Wasservögel eingesetzt wurden. Vermutlich waren auch Wasserhunde unter den Vorfahren. Die Liebe zum Wasser steckt im Namen: Das Wort „Pudel“ stammt vermutlich von „Puddeln“ ab und bedeutet „planschen“. Im 18. Jahrhundert breiteten sich Pudel – ausgehend von Frankreich – über ganz Europa aus. Im Laufe der Zucht verloren sie den Jagdtrieb weitestgehend. Sie wurden gerne auf Jahrmärkten oder im Zirkus zur Schau gestellt, weil sie wegen ihrer Gelehrigkeit allerlei Kunststücke lernen und vorführen konnten. In den 60er Jahren avancierte der Pudel zum Modehund und wurde oft nicht rassegerecht gehalten. Heute entdecken immer mehr Hundefreunde seine Vorzüge und vor allem Familien finden in diesem intelligenten Hund einen tollen Begleiter.
Krankheitsanfälligkeit
Es besteht eine erhöhte Neigung zu Problemen mit den Knie- oder Hüftgelenken.